Zwangsstörung

Allgemein: Die Lebenszeitprävalenz der Zwangsstörung liegt bei 2% in Deutschland. Zwangsstörungen treten eher bei Kindern, Jugendlichen und im jungen Erwachsenenalter auf. 

Symptome: Die Zwangsstörung ist eine psychische Krankheit die durch Zwangsgedanken und -handlungen definiert ist. Dabei werden diese als sehr unangenehm wahrgenommen und können das Leben einer Person stark beeinträchtigen. 

Online-Selbsttest: Bei einer Zwangsstörung sollte psychologische Hilfe aufgesucht werden um diese zu behandeln. Prüfen Sie mithilfe unseres Online-Tests, inwiefern es Hinweise für das Vorliegen von Symptomen gibt. 

Therapie: In der Therapeutischenbehandlung für eine Zwangsstörung wird daran gearbeitet mit den Zwangsgedanken und -handlungen umgehen zu können und diese zu eliminieren. 

Symptome

Zwangsgedanken sind andauernd wiederkehrende Gedanken die sehr unangenehm wahrgenommen werden. Diese Gedanken sind zwecklos und und handeln sich oft um Bedenken wie zum Beispiel „habe ich den Ofen ausgemacht?“. Dabei werden sie aber oft als Vorbeugung von Schaden empfunden. Widerstand gegen die Gedanken zu leisten ist oft nicht möglich. 

Zwangshandlungen sind das nachgehen dieser Zwangsgedanken. Dabei kreisen die gleichen Gedanken nicht nur im Kopf umher sondern Personen gehen diesen nach, zum Beispiel würde eine betroffene Person nach hause gehen um noch einmal oder mehrmals nach zu schauen ob sie den Ofen ausgemacht hat. Widerstand gegen die Handlungen ist meist erfolglos.  

Leistungsbeeinträchtigungen werden durch Zwangsgendanken und -handlungen verursacht. Die Gedanken und Handlungen beziehen sich oft auf Aufgaben die den Alltag verlangsamen können oder Personen in Angst versetzen, so dass sie nicht produktiv sein können. 

Formen und Schweregrad

F42.0 vorwiegende Zwangsgedanken oder Grübelzwang

Bei Zwangsgedanken oder Grübel Zwang handelt es sich über Ideen, bildhafte Vorstellungen oder Impulse unter denen betroffene Menschen leiden. Dabei kann der Alltag und Entscheidungen treffen beeinträchtigt werden. 

F42.1 vorwiegende Zwangshandlungen (Zwangsrituale)

Zwangshandlungen und Zwangsrituale beziehen sich auf kontinuierliches kontrollierende Handlungen um Schaden zu vermeiden oder abwenden zu können. 

F42.2 Zwangsgedanken und -handlungen gemischt

Zwangsgedanken und -handlungen gemischt sind wiederkehrende Gedanken die Handlungen verursachen um Schaden zu vermeiden und sich selbst zu Schützen. Die Gedanken die die Handlungen erzeugen werden als quälend wahrgenommen. 

Testung Depressionen

Behandlung

Erstgespräch

In einem Erstgespräch wir als erste die aktuelle Symptomatik angeschaut. Die Lebensgeschichte ist auch sehr wichtig mit einzubeziehen in die Behandlung von eine Zwangsstörung. 

Fragen im Erstgespräch können so aussehen: 

Leiden Sie unter aufdringlichen Gedanke?

Haben Sie häufig unkontrollierte Gedanken die Sie sehr belasten?“ 

Problemanalyse: Ursachen und Auslöser

Hier Versuchen wir herauszufinden  wann und durch welche Faktoren Sie die Zwangsstörung entwickelt hat. Wir gehen daher auf früher erlebte Belastungen ein und schauen uns Ihre Lebensgeschichte an. Weiterhin gehen wir auf Ihre Gedanken und/oder Handlungen ein. 

Diagnosestellung

Eine Zwangsstörung wird dann diagnostiziert wenn Zwangsgedanken und/oder -handlungen mindesten für zwei Wochen fast jeden Tag aufgetreten sind. 

Weiterhin werden Ich durch ausführliche Gespräche und Fragebögen (z.B. Yale-Brown Obsessive-Compulsive Symptom-Checkliste) Ihre Diagnose aufstellen. 

Häufigkeit

Häufige Fragen

Therapie 

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