Essstörung

Allgemein: Magersucht (Anorexia Nervosa) tritt vor allem bei Frauen zwischen dem 15. – 25. Lebensjahr auf. Insgesamt leidet 1% der Deutschen unter Magersucht, 3% unter Bulimie (Bulimia Nervosa) und bis zu 5% an der Binge-Eating-Störung.

Symptome: Essstörungen können sowohl mit Untergewicht, Normalgewicht, als auch mit Übergewicht einhergehenden. Betroffene leiden häufig an einer starke Angst Gewicht zuzunehmen, oder einem Wunsch schlanker zu sein Strategien zur Kontrolle des Körpergewichts beinhalten die Reduktion der Nahrungsaufnahme, das selbst herbeigeführte Erbrechen oder exzessives Betreiben von Sport. Essstörungen können aber auch mit Heißhungerattacken und dem schnellen Zuführen von großen Mengen an Essen einhergehen.

Online-Selbsttest: Essstörungen können in einer Therapie behandelt werden. Prüfen sie mithilfe unseres Online-Tests, inwiefern es Hinweise auf eine Essstörung gibt. 

Therapie: In der Psychotherapeutischen Behandlung für eine Essstörung wird daran gearbeitet die auslösenden Faktoren zu erkennen und ein gesundes Essverhalten auf zubauen. 

Symptome

Appetitverlust kommt häufig bei der Magersucht vor (Anorexia Nervosa) vor. Aufgrund der Angst zuzunehmen bzw. dem Wunsch abzunehmen wird der Appetitt unterdrückt.

Gewichtsverlust kann durch Anorexia und/ oder Bulimia herbeigeführt werden. Bei einer Anorexia kommt Gewichtverlust durch stark kontrolliertes Essen oder Vermeidung von Essen. Außerdem kann es auch durch viel Sport verursacht werden. Menschen die unter Bulimia leiden setzen sich auch viel mit Gewichtsabnahme auseinader. Allerdings kommt es hierbei häufig zu selbstinduzierten Brechen oder das Einnehmen von Abführmitteln. 

Erbrechen und einnehmen von Abführmitteln ist ein Symptom der Bulimia. Als weitere Methode des Gewichtsverlust bei Bulimia ist es Appetitzügler einzunehmen. Da Menschen mit Bulimia oft unter Hunger- und Essattacken leiden greifen sie zu andere Mitteln um Gewichtsabnahme herbeizuführen.

Heißhunger kann ein immer wieder aufkehrendes Symptom von Bulimia oder der Bindge-Eating-Störung sein. Hierbei handelt es sich um ein sehr starkes Hungergefühl, das mindesten zwei mal in der Woche aufkommt. Dabei kommst es zu Essattacken die sich durch schnelles und viel Essen ausmachen. Oft kommen danach Gefühle von Scham und Bedauern auf. 

Gestörte Wahrnehmung des Körpers ist ein zentrales Symptom von Anorexia und Bulimia. Menschen die unter diesen Essstörungen leiden nehmen sich „zu dick“ wahr. Dabei spielt die Angst vor Gewichtszunahmen und einem schlaffen Körper eine große Rolle. 

Formen und Schweregrad

Die Anorexia nervosa bezeichnet eine Essstörung bei der es um absichtlich selbst herbeigeführten Gewichtsverlust geht. Dieser ist verursacht durch ein Selbstbild, dass als "zu dick" wahrgenommen wird und einem niedrigen Wunschgewicht. 

Die Bulimia nervosa zeichnet sich durch eine übertrieben Auseinandersetzung mit dem eigenen Körpergewicht. Hinzu kommen Heißhungerattacken und Versuche der Gewichtszunahme entgegen zu steuern durch Erbrechen, Abführmittel oder Appetitunterdrückern. 

Die Binge-Eating-Störung ist gekennzeichnet durch Heißhungerattacken. Diese führen zu großen Mengen an Essen, schnelles essen und enden oft in einem Gefühl von unangenehmer Völle. Es besteht ein hoher Leidensdruck durch die Essanfälle. 

Testung Depressionen

Behandlung

Erstgespräch

In einem Erstgespräch wir in erster Linie das Essens Verhalten und die dazu gehörige Symptomatik analysiert. Dabei werden Faktoren die um Zusammenhang mit der Essstörung sind erhoben. 

Fragen im Erstgespräch können so aussehen: 

Haben sie eine starke Angst Gewicht zu zu nehmen?

Wie oft beschäftigen Sie sich mit Ihrem Körpergewicht und was sie essen?“ 

Wollen Sie manchmal aufhören zu essen und können es nicht?

Problemanalyse: Ursachen und Auslöser

Hier geht es um Zusammenhängende Faktoren Ihrer Essstörung. Wie diese angefangen hat und welche Beeinträchtigungen und Leiden sie dadurch haben. 

Dabei spielt Ihre Lebensgeschichte eine Rolle und wann sich Ihr Essverhalten geändert hat. 

Diagnosestellung

Eine Anorexia wird dann diagnostiziert Gewichtsverlust oder fehlende Gewichtszunahme durch stark kontrolliertes oder vermeiden von Essen vorliegt. Der Gewichtsverlust ist selbst herbeigeführt und die Wahrnehmung des Selbst ist „zu dick“. 

Eine Bulimia wird durch häufige Fressattacken und einer Entgegensteuerung der Gewichtszunahme diagnostiziert. Diese Entgegensteuerung wird durch Erbrechen, Abführmitteln oder Gebrauch von Appetitzüglern veranlasst. 

Häufigkeit

Häufige Fragen

 

Therapie 

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Tipps

  • Regelmäßiges Essen und Schlafen sind generell wichtig um den Körper gesund zu halten. Bei Menschen die zu Panikattacken neigen oder an einer Panikstörung leiden ist diese um so mehr wichtig. Wenn der Kreislauf stabil ist kann man Panikattacken vermeiden. 
  • Sport und Bewegung sind ein wichtiger Bestandteil um eine Panikattacke vorzubeugen. Sorgen Sie dafür, dass sie oft genug Bewegung bekommen.

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Externe Links

  • Weitere Informationen zu Essstörungen finden Sie bei Patienten-Information.
  • Auf ANAD finden sie Informationen zu Ursachen und Auslöser von Essstörungen.