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Agoraphobie – Therapie in Berlin

Ängste und PanikEine Pulslinie mit einem Ausschlag nach oben und unten

ICD-10 · F40.00

Platzangst

Angst vor Menschenmengen

Öffentliche Verkehrsmittel, Menschenmengen oder Wege fern von zu Hause können mit starker Angst und zunehmender Vermeidung verbunden sein – das ist weder persönliche Schwäche noch eigenes Verschulden. Eine fundierte Einordnung kann helfen, die Belastung besser zu verstehen und mögliche nächste Schritte in Ruhe zu betrachten.

Bei Freiraum behandeln wir Agoraphobie mit Verhaltenstherapie – strukturiert, persönlich und in Ihrem Tempo.

So behandeln wir

Bei Freiraum

Verhaltenstherapie

Staatlich anerkannte ApprobationMinimal line icon of an official document with an approval shield.

Approbierte Therapeut:innen

Friedrichshain oder online

Fachlich geprüft

Bei Freiraum

Verhaltenstherapie

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Das Wichtigste auf einen Blick

ErledigtCheckhaken in einem oben rechts geöffneten Kreis

Agoraphobie bezeichnet ausgeprägte Angst vor Situationen, in denen Flucht oder erreichbare Hilfe unsicher erscheinen.

ErledigtCheckhaken in einem oben rechts geöffneten Kreis

Typisch sind Erwartungsangst, körperliche Alarmreaktionen, Vermeidung und ein zunehmend eingeschränkter Bewegungsradius.

ErledigtCheckhaken in einem oben rechts geöffneten Kreis

Biologische Anfälligkeit, Lernerfahrungen und Belastungen können zusammenwirken; Unterstützung ist bei anhaltenden Einschränkungen sinnvoll.

ErledigtCheckhaken in einem oben rechts geöffneten Kreis

Kognitive Verhaltenstherapie mit schrittweisen Expositionsübungen gehört zu den leitliniennahen Behandlungsmöglichkeiten und kann neue Sicherheitserfahrungen ermöglichen.

Woran erkennt man eine Agoraphobie?

Im Mittelpunkt steht ausgeprägte Angst vor mehreren Situationen, in denen Flucht oder Hilfe als schwierig verfügbar eingeschätzt werden. Das Erleben kann von Erwartungsangst bis zu Panik reichen und sollte stets im Gesamtzusammenhang fachlich eingeordnet werden.

UrsachenGehirn von oben mit zwei Hälften

Im Denken

  • „Was, wenn ich hier nicht schnell wegkomme?“
  • Sorge, bei starker Angst keine Hilfe zu erhalten
  • Gedankliches Planen von Ausgängen und Rückzugsmöglichkeiten
  • Befürchtung, unterwegs die Kontrolle zu verlieren

Wann Hilfe suchenHerz als Symbol für Zuwendung und Unterstützung

Im Fühlen

  • Starke Angst oder innere Alarmbereitschaft
  • Unsicherheit außerhalb vertrauter Bereiche
  • Scham wegen der eigenen Einschränkungen
  • Erleichterung, sobald eine Situation verlassen wird

Im Verhalten und KörperRuhig stehende Person als Symbol für Körper und Verhalten

Im Verhalten und Körper

  • Wege, Verkehrsmittel oder Menschenmengen vermeiden
  • Unternehmungen nur mit einer Begleitperson bewältigen
  • Fluchtwege, Sitzplätze oder körperliche Signale kontrollieren
  • Herzklopfen, Schwindel, Atemnot oder Zittern erleben

Wie sich Agoraphobie anfühlen kann

Nina ist 38 Jahre alt, arbeitet in einer Steuerkanzlei und wirkt nach außen zuverlässig und gut organisiert. Seit ihr in einer vollen U-Bahn plötzlich schwindelig wurde, prüft sie vor jeder Fahrt Haltestellen, Ausgänge und mögliche Alternativen. Schon beim Gedanken an einen überfüllten Bahnsteig spürt sie Herzklopfen und denkt: „Wenn es wieder passiert, komme ich hier nicht weg.“ Zunächst fährt sie nur außerhalb der Stoßzeiten, später bittet sie ihren Partner um Begleitung und nimmt schließlich selbst für längere Wege das Auto. Die Erleichterung nach jeder vermiedenen Fahrt ist groß, doch ihr Bewegungsradius wird kleiner: Treffen sagt sie kurzfristig ab, berufliche Termine legt sie möglichst in die Nähe und spontane Ausflüge erscheinen kaum noch machbar. Als sie die Geburtstagsfeier einer engen Freundin verpasst, merkt sie, wie sehr die Angst ihren Alltag bestimmt, und spricht erstmals offen mit ihrem Partner über professionelle Unterstützung.

Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung – Ähnlichkeiten mit realen Personen sind zufällig.

Unsere Behandlung bei Agoraphobie

Zu Beginn werden Belastungen, Auslöser, körperliche Reaktionen, Bewertungen und Vermeidungsstrategien gemeinsam eingeordnet. Die deutsche S3-Leitlinie empfiehlt bei Panikstörung und Agoraphobie insbesondere kognitive Verhaltenstherapie; Expositionsübungen bilden bei agoraphobischer Vermeidung einen wichtigen Bestandteil. Abhängig von Vorgeschichte, Begleiterkrankungen und persönlichen Präferenzen können weitere psychotherapeutische oder ärztlich begleitete Ansätze infrage kommen. Auswahl, Reihenfolge und Tempo werden gemeinsam festgelegt.

Gemeinsam wird nachvollzogen, welche Situationen Angst auslösen und welche Gedanken, Körperreaktionen und Verhaltensweisen folgen. Dabei wird auch betrachtet, was kurzfristig entlastet und die Angst langfristig möglicherweise aufrechterhält.
Herzklopfen, Schwindel oder Atemveränderungen können genauer eingeordnet werden. Je nach individueller Situation können Übungen helfen, körperliche Empfindungen weniger bedrohlich zu bewerten und flexibler auf sie zu reagieren.
Gedanken über Kontrollverlust, fehlende Hilfe oder eine unmögliche Flucht werden gemeinsam untersucht. Ziel ist nicht, sich Angst auszureden, sondern Bewertungen anhand konkreter Erfahrungen differenzierter und realistischer zu gestalten.
Angstbesetzte Situationen werden geplant und in einem tragbaren Rahmen aufgesucht, möglichst ohne bisherige Sicherheitsstrategien vollständig beizubehalten. Solche Expositionsübungen sollen neue Erfahrungen ermöglichen und werden sorgfältig vorbereitet und ausgewertet.
Neue Erfahrungen werden auf unterschiedliche Situationen übertragen und mögliche Rückschritte frühzeitig eingeordnet. Ein persönlicher Plan kann helfen, hilfreiche Verhaltensweisen weiterzuführen und erneuter starker Vermeidung entgegenzuwirken.
Im Verlauf wird zunehmend darauf geachtet, welche Situationen bereits selbstständiger und flexibler bewältigt werden können. Diese Erfahrungen können dazu beitragen, sich auch wieder neue oder anspruchsvollere Alltagssituationen zuzutrauen.

Bei uns

Ihre Psychotherapeut:innen

Selbsttest für Agoraphobie

Ein orientierender Selbsttest kann Ihnen helfen, Ängste, Vermeidung und Einschränkungen bewusster wahrzunehmen. Er ersetzt keine fachliche Diagnose, kann aber eine erste Grundlage für ein persönliches Gespräch bieten.

Der Test ersetzt keine Diagnose – eine verlässliche Einschätzung ist nur im persönlichen Gespräch möglich.

Was ist eine Agoraphobie?

Agoraphobie ist eine Angststörung, bei der mehrere Situationen als bedrohlich erlebt werden, weil eine Flucht schwierig erscheinen oder Hilfe möglicherweise nicht erreichbar sein könnte. Dazu können öffentliche Verkehrsmittel, Menschenmengen, offene oder geschlossene öffentliche Orte und Wege außerhalb des Hauses gehören. Anders als ein nachvollziehbares Unbehagen in einer sehr vollen Bahn ist die Angst deutlich ausgeprägt, tritt wiederholt auf und kann den Alltag erheblich einschränken. Panikattacken können auftreten, sind für eine Agoraphobie jedoch nicht zwingend erforderlich. In der ICD-10-GM wird sie unter F40.0 geführt und nach Agoraphobie ohne beziehungsweise mit Panikstörung unterschieden; in der ICD-11 ist sie eine eigenständige Angststörung unter 6B02. Eine fachgerechte Diagnose berücksichtigt das gesamte Erleben, die Beeinträchtigung und mögliche andere Erklärungen. Agoraphobie ist psychotherapeutisch behandelbar, wobei der passende Weg individuell abgestimmt wird.

Abgrenzung und Schweregrade bei Agoraphobie

Unbehagen in vollen Bahnen oder Menschenmengen kennen viele Menschen. Von einer Agoraphobie wird gesprochen, wenn die Angst vor mehreren solcher Situationen deutlich ausgeprägt ist, anhält und zu Vermeidung oder spürbaren Einschränkungen führt.

Panikstörung: Bei einer Panikstörung stehen wiederkehrende, oft unerwartete Panikattacken und die Angst vor weiteren Attacken im Vordergrund. Agoraphobie und Panikstörung treten häufig gemeinsam auf, können aber auch unabhängig voneinander bestehen.

Andere Angststörungen: Bei einer sozialen Phobie richtet sich die Angst vor allem auf Bewertung durch andere, bei einer spezifischen Phobie auf ein einzelnes Objekt oder eine einzelne Situation. Bei der Agoraphobie geht es dagegen um mehrere Situationen, in denen Flucht oder Hilfe schwierig erscheinen.

Körperliche Ursachen: Schwindel, Herzklopfen oder Atemnot können auch körperliche Ursachen haben, etwa Herz-Kreislauf-, Gleichgewichts- oder Schilddrüsenerkrankungen. Neue oder ungewöhnliche Beschwerden sollten deshalb ärztlich abgeklärt werden.

Der Schweregrad richtet sich nach der Stärke der Angst, der Zahl der gemiedenen Situationen und davon, wie sehr Arbeit, Beziehungen und Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind. Manche Menschen bewältigen viele Wege nur mit Begleitung, andere verlassen ihr Zuhause kaum noch.

Synonyme und Bezeichnungen für Agoraphobie

Agoraphobie ist die fachliche Diagnosebezeichnung; Platzangst wird häufig alltagssprachlich verwendet, beschreibt die Störung aber nur unvollständig. Weitere Begriffe bezeichnen Varianten oder eigenständige verwandte Störungen.

Platzangst

Angst vor Menschenmengen

Multiple Situationsphobie

mit Panikstörung

ohne Panikstörung

Agoraphobie bezeichnet die ausgeprägte Angst vor Situationen, aus denen eine Flucht schwierig erscheinen oder Hilfe nicht unmittelbar verfügbar sein könnte. Der umgangssprachliche Ausdruck Platzangst ist missverständlich, weil nicht nur weite Plätze, sondern beispielsweise auch Menschenmengen, Geschäfte oder öffentliche Verkehrsmittel betroffen sein können.
Die ICD-10-GM führt Agoraphobie unter F40.0 und unterscheidet Formen mit und ohne Panikstörung. Eine eigenständige Panikstörung kann ähnliche Beschwerden verursachen, ist aber diagnostisch nicht dasselbe.

Codes und Klassifikation bei Agoraphobie

Codes dienen der einheitlichen Dokumentation. Welche Zuordnung passt, wird im diagnostischen Gespräch geklärt, insbesondere ob zusätzlich eine Panikstörung besteht.

ICD-10-GM:

F40.00

ICD-10-GM:

F40.01

ICD-11:

6B02

DSM-5:

300.22

ICD-10-GM: F40.00 bezeichnet eine Agoraphobie ohne Angabe einer Panikstörung, F40.01 eine Agoraphobie mit Panikstörung. Beide gehören zu den phobischen Störungen.

ICD-11: 6B02 führt die Agoraphobie als eigenständige Angst- und furchtbezogene Störung. Eine gleichzeitig bestehende Panikstörung wird gesondert erfasst.

DSM-5: 300.22 bezeichnet die Agoraphobie. Seit dem DSM-5 wird sie unabhängig von einer Panikstörung diagnostiziert; liegen beide vor, werden beide Diagnosen vergeben.

Tritt häufig zusammen auf mit:

Panikstörung

Depressiven Störungen

Sozialer Angststörung

Spezifischen Phobien

Generalisierter Angststörung

Substanzbezogenen Störungen

Auf einen Blick: Die Fakten

0,9 von 100

In einer US-amerikanischen Repräsentativerhebung erfüllten schätzungsweise 0,9 % der Erwachsenen innerhalb eines Jahres die Kriterien einer Agoraphobie. Die Zahl lässt sich nicht ohne Weiteres auf Deutschland oder andere Klassifikationssysteme übertragen.


Unterschiedliche Beeinträchtigung

Unter den US-Erwachsenen mit Agoraphobie im vergangenen Jahr wurden 40,6 % als schwer, 30,7 % als mittelgradig und 28,7 % als leicht beeinträchtigt eingeordnet.


ICD-10-GM: F40.0

Die deutsche ICD-10-GM unterscheidet Agoraphobie ohne Angabe einer Panikstörung (F40.00) und mit Panikstörung (F40.01). In der ICD-11 wird Agoraphobie eigenständig als 6B02 klassifiziert.


Nicht an Panik gebunden

Epidemiologische Untersuchungen bestätigen, dass Agoraphobie auch ohne frühere Panikattacken vorkommen kann. Panikstörung und Agoraphobie werden deshalb in neueren Klassifikationen getrennt erfasst.

Quellen

LinkZwei diagonal ineinandergreifende Kettenglieder als Symbol für einen Verweis

National Institute of Mental Health: Agoraphobia Statistics

LinkZwei diagonal ineinandergreifende Kettenglieder als Symbol für einen Verweis

BfArM: ICD-10-GM 2026, F40.0 Agoraphobie

LinkZwei diagonal ineinandergreifende Kettenglieder als Symbol für einen Verweis

WHO: ICD-11 for Mortality and Morbidity Statistics

LinkZwei diagonal ineinandergreifende Kettenglieder als Symbol für einen Verweis

Faravelli et al.: Agoraphobia between panic and phobias

Wie entsteht eine Agoraphobie?

Meist gibt es nicht die eine Ursache. Biologische Anfälligkeit, persönliche Lernerfahrungen und aktuelle Belastungen können zusammenwirken; Vermeidung und Sicherheitsverhalten können die Angst später zusätzlich aufrechterhalten. Eine Agoraphobie ist weder Schuld noch Ausdruck mangelnder Willenskraft.

Eine erhöhte Reaktionsbereitschaft des körpereigenen Alarmsystems und eine familiäre Anfälligkeit für Angststörungen können das Risiko beeinflussen. Solche Voraussetzungen führen jedoch nicht zwangsläufig zu einer Erkrankung. Auch körperliche Erkrankungen oder Substanzen sollten bei der diagnostischen Abklärung berücksichtigt werden.
Belastende Angsterfahrungen können dazu führen, dass körperliche Empfindungen oder bestimmte Situationen zunehmend als gefährlich bewertet werden. Aufmerksamkeit richtet sich dann verstärkt auf mögliche Alarmzeichen. Vermeidung entsteht häufig erst im weiteren Verlauf und trägt eher zur Aufrechterhaltung als zur ursprünglichen Entstehung bei.
Anhaltender Stress, Verlusterfahrungen, Konflikte oder große Veränderungen können die psychische Belastbarkeit beeinflussen. Auch ein kleiner werdender Handlungsspielraum oder fehlende Unterstützung kann Ängste verstärken. Soziale Faktoren wirken dabei individuell und nicht als einfache, alleinige Ursache.

Der Vermeidungskreislauf der Agoraphobie

Eine als schwer verlassbar empfundene Situation kann bedrohlich bewertet werden: „Ich komme nicht weg oder erhalte keine Hilfe.“ Dadurch nehmen Angst und körperliche Alarmzeichen zu. Verlassen Sie die Situation, suchen Sie Begleitung oder kontrollieren Sie ständig den Fluchtweg, sinkt die Angst häufig kurzfristig. Das Sicherheitsverhalten erscheint deshalb zunächst hilfreich. Im lerntheoretisch-kognitiven Vermeidungskreislauf verstärkt diese Entlastung jedoch langfristig die Vermeidung: Neue Erfahrungen, dass Angst aushaltbar ist und von selbst nachlassen kann, bleiben aus. In einer Therapie können solche Bewertungen und Reaktionen gemeinsam verstanden und durch geplante, schrittweise Übungen überprüft werden. Das Tempo richtet sich nach Ihrer Situation und wird nicht erzwungen.

Störungsmodell Agoraphobie

Ablauf

So läuft der Start ab

Ein klar strukturierter Prozess, der Orientierung und Sicherheit gibt.

1

KontaktanfrageBriefumschlag als Symbol für eine Kontaktanfrage

Kontaktaufnahme

Sie kontaktieren uns oder buchen einen ersten Termin online.

2

ErstgesprächZwei Sprechblasen im Dialog als Symbol für das Erstgespräch

Erstgespräch

Wir lernen uns kennen und besprechen Ihr Anliegen und das weitere Vorgehen.

3

Therapiestart

Wir lernen Ihre Situation genauer kennen, klären Ziele und planen gemeinsam die Behandlung.

4

TherapiestartWachsender Pflanzenspross als Symbol für den Therapiestart

Behandlungsbeginn

Die Behandlung folgt einem roten Faden mit bewährten Methoden.

€

Kosten und Kostenträger

Selbstzahler, private Versicherung, Beihilfe …

Wann sollte man Hilfe suchen?

Es gibt keinen „richtigen“ Schweregrad, ab dem man Unterstützung suchen darf. Ein Gespräch kann sinnvoll sein, wenn eines davon auf Sie zutrifft:

Checkhaken ohne RandMinimaler Checkhaken als Line-Icon ohne äußeren Rand und ohne Hintergrund.

Die Angst oder Erwartungsangst hält über längere Zeit an oder nimmt weiter zu.

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Sie vermeiden Verkehrsmittel, Menschenmengen, öffentliche Orte oder Wege fern von zu Hause.

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Unternehmungen sind nur noch mit Begleitung oder umfangreicher Vorbereitung möglich.

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Arbeit, Ausbildung, Beziehungen oder Freizeit werden durch die Angst eingeschränkt.

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Ihr Bewegungsradius wird kleiner oder wichtige Termine fallen aus.

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Sie haben das Gefühl, mit bisherigen Bewältigungsversuchen allein nicht weiterzukommen.

Wenn es gerade nicht warten kann

Wenn Sie Gedanken haben, sich etwas anzutun, oder sich in einer akuten Krise befinden, holen Sie sich bitte sofort Unterstützung – Sie müssen damit nicht allein bleiben:

Telefonseelsorge

0800 111 0 111
(rund um die Uhr, kostenfrei)

Krisendienst

www.berliner-krisendienst.de

Im Notfall

Notruf 112 oder die nächste psychiatrische Klinik

FAQs

Häufige Fragen rund um das Themengebiet und die Therapie

Können körperliche Beschwerden zunächst medizinisch abgeklärt werden?

Ja. Besonders neu aufgetretene, ungewöhnliche oder nicht eindeutig einzuordnende Beschwerden sollten ärztlich beurteilt werden. Psychotherapeutische und medizinische Abklärung können sich ergänzen.

Welche Rolle können Medikamente spielen?

Medikamente können bei Angststörungen je nach individueller Situation eine Behandlungsoption sein, ersetzen aber keine persönliche ärztliche Beratung. Nutzen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Behandlungsdauer sollten ärztlich besprochen werden; eine eigenständige Einnahme oder Veränderung ist nicht ratsam.

Ist eine psychotherapeutische Behandlung auch online möglich?

Ja, wir bieten Gespräche und Übungen auch per Video an. Bei Expositionsübungen, Krisen oder komplexen Begleiterkrankungen klären wir gemeinsam, welches Setting angemessen ist – gerade Übungen in angstbesetzten Situationen finden oft direkt im Alltag statt.

Wie können Angehörige unterstützen?

Hilfreich sind Verständnis, Ermutigung und verlässliche Absprachen, ohne jede angstauslösende Situation dauerhaft für die betroffene Person zu vermeiden. Angehörige können nachfragen, welche Unterstützung erwünscht ist, und dabei auch die eigenen Grenzen beachten.

Muss ich in der Therapie sofort meine schwierigste Situation bewältigen?

Nein. Übungen werden vorbereitet, schrittweise geplant und an die individuelle Belastbarkeit angepasst. Ziel ist eine tragfähige Zusammenarbeit, nicht Überforderung oder eine unvorbereitete Konfrontation.

Nicolas Sander

Fachlich geprüft von

Nicolas Sander

Fachkundenachweis Verhaltenstherapie

Nachweis einer vertieften Qualifikation im Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie.

Approbiert nach § 1 PsychThG

Die Approbation ist die staatlich geprüfte Zulassung zur Ausübung der Psychotherapie gemäß § 1 PsychThG.

Psychologischer Psychotherapeut

Gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung für approbierte Psychotherapeut:innen.

Zuletzt geprüft 08.07.26

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In akuten Krisen wenden Sie sich bitte an den Berliner Krisendienst oder den Notruf 112.

Lieber anrufen? 030 / 4596 3023 · Mo–Fr 09:00–12:00 Uhr

Aktuell verfügbar

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Aktuell sind freie Therapieplätze in unserer Privatpraxis in Berlin-Friedrichshain verfügbar. Wir begleiten Erwachsene professionell und empathisch bei psychischen Belastungen, Ängsten, Depressionen, Stress und Lebenskrisen.
Für Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler:innen.
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