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Panikstörung

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Panikstörung – Therapie in Berlin

Ängste und PanikEine Pulslinie mit einem Ausschlag nach oben und unten

ICD-10 · F41.0

Panikattacken

Angstattacken

Plötzliches Herzrasen, Atemnot oder Schwindel ohne erkennbaren Anlass und danach die Sorge, dass es wieder passiert – das kann sehr beängstigend sein und ist kein Zeichen persönlicher Schwäche. Eine fundierte Einordnung kann helfen, die Beschwerden besser zu verstehen und mögliche nächste Schritte in Ruhe zu betrachten.

Bei Freiraum behandeln wir Panikstörung mit Verhaltenstherapie – strukturiert, persönlich und in Ihrem Tempo.

So behandeln wir

Bei Freiraum

Verhaltenstherapie

Staatlich anerkannte ApprobationMinimal line icon of an official document with an approval shield.

Approbierte Therapeut:innen

Friedrichshain oder online

Fachlich geprüft

Bei Freiraum

Verhaltenstherapie

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Das Wichtigste auf einen Blick

ErledigtCheckhaken in einem oben rechts geöffneten Kreis

Eine Panikstörung ist durch wiederkehrende, oft unerwartete Panikattacken und die Angst vor weiteren Attacken gekennzeichnet.

ErledigtCheckhaken in einem oben rechts geöffneten Kreis

Typisch sind starke körperliche Alarmreaktionen, katastrophisierende Gedanken und zunehmende Vorsicht im Alltag.

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Körperliche Anfälligkeit, Lernerfahrungen und Belastungen können zusammenwirken; Beschwerden sollten auch ärztlich abgeklärt werden.

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Kognitive Verhaltenstherapie wird in der deutschen S3-Leitlinie empfohlen und kann helfen, Körpersignale neu einzuordnen und Vermeidung abzubauen.

Woran erkennt man eine Panikstörung?

Im Mittelpunkt stehen wiederkehrende, plötzlich einsetzende Angstanfälle mit starken körperlichen Reaktionen und die anhaltende Sorge vor weiteren Attacken. Das Erleben ist sehr individuell und sollte stets im Gesamtzusammenhang fachlich eingeordnet werden.

UrsachenGehirn von oben mit zwei Hälften

Im Denken

  • „Ich bekomme einen Herzinfarkt.“
  • Befürchtung, ohnmächtig zu werden oder verrückt zu werden
  • Ständiges Grübeln, wann die nächste Attacke kommt
  • Sorge, in der Öffentlichkeit die Kontrolle zu verlieren

Wann Hilfe suchenHerz als Symbol für Zuwendung und Unterstützung

Im Fühlen

  • Plötzliche, überwältigende Angst oder Todesangst
  • Anhaltende Anspannung und Erwartungsangst
  • Gefühl von Unwirklichkeit oder Losgelöstsein
  • Erschöpfung und Verunsicherung nach einer Attacke

Im Verhalten und KörperRuhig stehende Person als Symbol für Körper und Verhalten

Im Verhalten und Körper

  • Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Zittern oder Schwitzen
  • Körpersignale wie Puls oder Atmung häufig kontrollieren
  • Sport, Koffein oder Anstrengung meiden
  • Notfallmedikamente oder Wasser stets bei sich tragen

Wie sich eine Panikstörung anfühlen kann

Jonas ist 31 Jahre alt und arbeitet als Projektleiter in einer Agentur. An einem gewöhnlichen Abend im Supermarkt spürt er plötzlich Herzrasen, ihm wird schwindelig und er bekommt kaum Luft. Überzeugt, einen Herzinfarkt zu haben, lässt er sich in die Notaufnahme bringen – die Untersuchungen sind unauffällig. In den folgenden Wochen kommen die Anfälle wieder, mal im Büro, mal nachts auf dem Sofa. Jonas beginnt, seinen Puls zu kontrollieren, verzichtet auf Kaffee und Sport und hat stets eine Wasserflasche dabei. Die Erleichterung, wenn eine Attacke vorbei ist, hält nicht lange an: Schon am nächsten Morgen fragt er sich, ob es heute wieder passiert. Meetings, Bahnfahrten und Verabredungen fühlen sich zunehmend riskant an. Als er eine lange geplante Reise absagt, merkt er, wie sehr die Angst vor der Angst seinen Alltag bestimmt, und vereinbart ein erstes Gespräch.

Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung – Ähnlichkeiten mit realen Personen sind zufällig.

Unsere Behandlung bei Panikstörung

Zu Beginn werden Attacken, Auslöser, körperliche Reaktionen, Bewertungen und Sicherheitsverhalten gemeinsam eingeordnet. Die deutsche S3-Leitlinie empfiehlt bei Panikstörung kognitive Verhaltenstherapie; Übungen mit den gefürchteten Körperempfindungen und, falls nötig, mit gemiedenen Situationen bilden dabei einen wichtigen Bestandteil. Abhängig von Vorgeschichte, Begleiterkrankungen und persönlichen Präferenzen können weitere psychotherapeutische oder ärztlich begleitete Ansätze infrage kommen. Auswahl, Reihenfolge und Tempo werden gemeinsam festgelegt.

Gemeinsam wird nachvollzogen, wie eine Attacke bei Ihnen abläuft: welche Körperempfindungen auftreten, welche Gedanken folgen und wie sich Angst und Körperreaktionen gegenseitig verstärken. So wird der Teufelskreis der Angst verständlich und greifbar.
Herzrasen, Atemnot oder Schwindel werden als Teil der natürlichen Angstreaktion erklärt und eingeordnet. Dieses Wissen kann helfen, Körpersignale weniger bedrohlich zu bewerten – nach einer ärztlichen Abklärung möglicher körperlicher Ursachen.
Gedanken wie „Ich falle gleich um“ oder „Mein Herz versagt“ werden gemeinsam untersucht. Ziel ist nicht, sich Angst auszureden, sondern Bewertungen anhand konkreter Erfahrungen differenzierter und realistischer zu gestalten.
In sogenannten interozeptiven Übungen werden gefürchtete Empfindungen, etwa durch schnelles Atmen oder Treppensteigen, in einem geschützten Rahmen ausgelöst. So kann erlebt werden, dass diese Empfindungen aushaltbar sind und von selbst nachlassen.
Pulskontrolle, ständige Begleitung oder das Meiden von Anstrengung werden behutsam reduziert. Gemiedene Situationen werden geplant und schrittweise wieder aufgesucht, damit neue Erfahrungen möglich werden.
Neue Erfahrungen werden auf unterschiedliche Situationen übertragen und mögliche Rückschritte frühzeitig eingeordnet. Ein persönlicher Plan kann helfen, hilfreiche Strategien weiterzuführen und erneuter Vermeidung entgegenzuwirken.

Bei uns

Ihre Psychotherapeut:innen

Selbsttest für Panikstörung

Ein orientierender Selbsttest kann Ihnen helfen, Panikattacken, Erwartungsangst und Einschränkungen bewusster wahrzunehmen. Er ersetzt keine fachliche Diagnose, kann aber eine erste Grundlage für ein persönliches Gespräch bieten.

Der Test ersetzt keine Diagnose – eine verlässliche Einschätzung ist nur im persönlichen Gespräch möglich.

Was ist eine Panikstörung?

Eine Panikstörung ist eine Angststörung, bei der wiederholt Panikattacken auftreten, die nicht auf eine bestimmte Situation oder einen erkennbaren Auslöser beschränkt sind. Eine Panikattacke ist eine plötzliche Welle intensiver Angst, die innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt erreicht und häufig mit Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Zittern oder Engegefühl in der Brust einhergeht. Viele Betroffene befürchten in diesem Moment, ohnmächtig zu werden, einen Herzinfarkt zu erleiden oder die Kontrolle zu verlieren. Zwischen den Attacken entwickelt sich oft eine anhaltende Erwartungsangst vor dem nächsten Anfall. In der ICD-10-GM wird die Panikstörung unter F41.0 geführt; tritt sie gemeinsam mit einer Agoraphobie auf, wird diese Kombination unter F40.01 erfasst. Eine fachgerechte Diagnose berücksichtigt das gesamte Erleben, die Beeinträchtigung und mögliche körperliche Ursachen. Eine Panikstörung ist psychotherapeutisch behandelbar, wobei der passende Weg individuell abgestimmt wird.

Abgrenzung und Schweregrade bei Panikstörung

Eine einzelne Panikattacke erleben viele Menschen irgendwann im Leben. Von einer Panikstörung wird gesprochen, wenn Attacken wiederholt und unerwartet auftreten und die Angst vor weiteren Anfällen den Alltag spürbar prägt.

Agoraphobie: Bei einer Agoraphobie steht die Angst vor Situationen im Vordergrund, aus denen eine Flucht schwierig erscheinen könnte. Panikstörung und Agoraphobie treten häufig gemeinsam auf, können aber auch unabhängig voneinander bestehen.

Andere Angststörungen: Panikattacken können auch bei sozialer Phobie, spezifischen Phobien oder einer posttraumatischen Belastungsstörung vorkommen – dann jedoch typischerweise ausgelöst durch bestimmte Situationen oder Erinnerungen. Bei einer Panikstörung treten die Attacken dagegen auch unerwartet auf.

Körperliche Ursachen: Herzrasen, Brustschmerz, Atemnot oder Schwindel können auch auf Herz-Kreislauf-, Lungen- oder Schilddrüsenerkrankungen sowie auf Substanzen wie Koffein oder Medikamente zurückgehen. Neue oder ungewöhnliche Beschwerden sollten deshalb ärztlich abgeklärt werden.

Der Schweregrad richtet sich nach der Häufigkeit und Stärke der Attacken, der Ausprägung der Erwartungsangst und davon, wie sehr Arbeit, Beziehungen und Freizeit eingeschränkt sind. Manche Menschen erleben selten Attacken, andere richten ihren gesamten Alltag nach der Angst vor dem nächsten Anfall aus.

Synonyme und Bezeichnungen für Panikstörung

Panikstörung ist die fachliche Diagnosebezeichnung. Begriffe wie Panikattacken oder Angstattacken beschreiben einzelne Anfälle, aber nicht die Störung als Ganzes. Weitere Begriffe bezeichnen Fachausdrücke oder Varianten.

Panikattacken

Angstattacken

Episodisch paroxysmale Angst

Panikanfälle

mit Agoraphobie

ohne Agoraphobie

Panikstörung bezeichnet wiederkehrende, unerwartete Panikattacken zusammen mit anhaltender Sorge vor weiteren Attacken oder deren Folgen. Alltagssprachlich ist oft nur von Panikattacken die Rede; eine einzelne Attacke ist jedoch noch keine Panikstörung.
Die ICD-10-GM führt die Panikstörung unter F41.0 mit dem Zusatz „episodisch paroxysmale Angst“, also anfallsartig auftretender Angst. Tritt sie zusammen mit einer Agoraphobie auf, wird dies gesondert kodiert.

Codes und Klassifikation bei Panikstörung

Codes dienen der einheitlichen Dokumentation. Welche Zuordnung passt, wird im diagnostischen Gespräch geklärt, insbesondere ob zusätzlich eine Agoraphobie besteht.

ICD-10-GM:

F41.0

ICD-10-GM:

F40.01

ICD-11:

6B01

DSM-5:

300.01

ICD-10-GM: F41.0 bezeichnet die Panikstörung [episodisch paroxysmale Angst]. Besteht zusätzlich eine Agoraphobie, wird in der ICD-10-GM F40.01 (Agoraphobie mit Panikstörung) verwendet.

ICD-11: 6B01 führt die Panikstörung als eigenständige Angst- und furchtbezogene Störung. Eine gleichzeitig bestehende Agoraphobie wird gesondert erfasst.

DSM-5: 300.01 bezeichnet die Panikstörung. Seit dem DSM-5 werden Panikstörung und Agoraphobie unabhängig voneinander diagnostiziert; liegen beide vor, werden beide Diagnosen vergeben.

Tritt häufig zusammen auf mit:

Agoraphobie

Depressiven Störungen

Generalisierter Angststörung

Sozialer Angststörung

Spezifischen Phobien

Substanzbezogenen Störungen

Auf einen Blick: Die Fakten

2 von 100

In der bundesweiten Studie DEGS1-MH erfüllten innerhalb eines Jahres etwa 2,0 % der Erwachsenen in Deutschland die Kriterien einer Panikstörung – mit und ohne Agoraphobie.


Frauen häufiger betroffen

In derselben Erhebung lag die 12-Monats-Häufigkeit bei Frauen bei 2,8 % und bei Männern bei 1,2 %. Die Werte beruhen auf standardisierten Interviews und sind Schätzungen.


ICD-10-GM: F41.0

Die ICD-10-GM bezeichnet die Panikstörung als „episodisch paroxysmale Angst“. Besteht zusätzlich eine Agoraphobie, wird F40.01 verwendet; in der ICD-11 lautet der Code 6B01.


Quellen

LinkZwei diagonal ineinandergreifende Kettenglieder als Symbol für einen Verweis

Jacobi et al. (2014): Psychische Störungen in der Allgemeinbevölkerung (DEGS1-MH)

LinkZwei diagonal ineinandergreifende Kettenglieder als Symbol für einen Verweis

DEGS1-MH: Prävalenztabelle inkl. Erratum (Der Nervenarzt)

Wie entsteht eine Panikstörung?

Meist gibt es nicht die eine Ursache. Körperliche Anfälligkeit, persönliche Lernerfahrungen und aktuelle Belastungen können zusammenwirken; die Angst vor der Angst und Vermeidung können die Störung später zusätzlich aufrechterhalten. Eine Panikstörung ist weder Schuld noch Ausdruck mangelnder Willenskraft.

Eine erhöhte Empfindlichkeit des körpereigenen Alarmsystems und eine familiäre Anfälligkeit für Angststörungen können das Risiko beeinflussen. Solche Voraussetzungen führen jedoch nicht zwangsläufig zu einer Erkrankung. Auch körperliche Erkrankungen, Koffein, Alkohol oder andere Substanzen sollten bei der Abklärung berücksichtigt werden.
Nach einer ersten Panikattacke werden harmlose Körperempfindungen wie Herzklopfen oder Schwindel häufig als Zeichen einer Gefahr bewertet. Die Aufmerksamkeit richtet sich dann verstärkt nach innen, und schon kleine Veränderungen können neue Angst auslösen. Diese Angst vor der Angst trägt wesentlich zur Aufrechterhaltung bei.
Anhaltender Stress, Verlusterfahrungen, Konflikte oder große Veränderungen gehen dem Beginn einer Panikstörung häufig voraus. Auch fehlende Unterstützung oder hohe Anforderungen im Beruf können die Belastbarkeit verringern. Soziale Faktoren wirken dabei individuell und nicht als einfache, alleinige Ursache.

Der Teufelskreis der Angst bei Panikstörung

Ein Panikanfall beginnt häufig mit einer harmlosen Körperempfindung, etwa einem schnelleren Herzschlag nach Treppensteigen oder Kaffee. Wird diese Veränderung als gefährlich bewertet – „Mit meinem Herzen stimmt etwas nicht“ –, entsteht Angst. Angst wiederum verstärkt die körperlichen Reaktionen: Das Herz schlägt schneller, die Atmung wird flacher, Schwindel kann hinzukommen. Diese stärkeren Empfindungen scheinen die Befürchtung zu bestätigen, und der Kreislauf schaukelt sich innerhalb kurzer Zeit auf. Das psychophysiologische Modell nach Margraf und Schneider beschreibt diesen Teufelskreis der Angst. In einer Therapie kann er gemeinsam verstanden und durch neue Erfahrungen mit Körpersignalen schrittweise unterbrochen werden. Das Tempo richtet sich nach Ihrer Situation und wird nicht erzwungen.

Schaubild Teufelskreis der Angst bei Panikstörung: Eine körperliche Veränderung wird wahrgenommen, daraus folgen der Gedanke „Gefahr!“, Angst und verstärkte körperliche Symptome, die erneut wahrgenommen werden.

Ablauf

So läuft der Start ab

Ein klar strukturierter Prozess, der Orientierung und Sicherheit gibt.

1

KontaktanfrageBriefumschlag als Symbol für eine Kontaktanfrage

Kontaktaufnahme

Sie kontaktieren uns oder buchen einen ersten Termin online.

2

ErstgesprächZwei Sprechblasen im Dialog als Symbol für das Erstgespräch

Erstgespräch

Wir lernen uns kennen und besprechen Ihr Anliegen und das weitere Vorgehen.

3

Therapiestart

Wir lernen Ihre Situation genauer kennen, klären Ziele und planen gemeinsam die Behandlung.

4

TherapiestartWachsender Pflanzenspross als Symbol für den Therapiestart

Behandlungsbeginn

Die Behandlung folgt einem roten Faden mit bewährten Methoden.

€

Kosten und Kostenträger

Selbstzahler, private Versicherung, Beihilfe …

Wann sollte man Hilfe suchen?

Es gibt keinen „richtigen“ Schweregrad, ab dem man Unterstützung suchen darf. Ein Gespräch kann sinnvoll sein, wenn eines davon auf Sie zutrifft:

Checkhaken ohne RandMinimaler Checkhaken als Line-Icon ohne äußeren Rand und ohne Hintergrund.

Panikattacken treten wiederholt auf oder werden häufiger und stärker.

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Die Sorge vor der nächsten Attacke begleitet Sie über weite Teile des Tages.

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Sie meiden Anstrengung, Verkehrsmittel, Termine oder das Alleinsein aus Angst vor einem Anfall.

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Arbeit, Ausbildung, Beziehungen oder Freizeit werden durch die Angst eingeschränkt.

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Sie kontrollieren häufig Ihren Körper oder suchen wiederholt ärztliche Rückversicherung.

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Sie haben das Gefühl, mit bisherigen Bewältigungsversuchen allein nicht weiterzukommen.

Wenn es gerade nicht warten kann

Wenn Sie Gedanken haben, sich etwas anzutun, oder sich in einer akuten Krise befinden, holen Sie sich bitte sofort Unterstützung – Sie müssen damit nicht allein bleiben:

Telefonseelsorge

0800 111 0 111
(rund um die Uhr, kostenfrei)

Krisendienst

www.berliner-krisendienst.de

Im Notfall

Notruf 112 oder die nächste psychiatrische Klinik

FAQs

Häufige Fragen rund um das Themengebiet und die Therapie

Kann eine Panikattacke gefährlich werden?

Eine Panikattacke fühlt sich oft lebensbedrohlich an, ist für sich genommen aber in der Regel nicht gefährlich und klingt von selbst wieder ab. Neue, ungewöhnliche oder anders verlaufende Beschwerden sollten dennoch ärztlich abgeklärt werden, damit körperliche Ursachen nicht übersehen werden.

Welche Rolle können Medikamente spielen?

Medikamente können bei einer Panikstörung je nach individueller Situation eine Behandlungsoption sein, ersetzen aber keine persönliche ärztliche Beratung. Nutzen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Behandlungsdauer sollten ärztlich besprochen werden; eine eigenständige Einnahme oder Veränderung ist nicht ratsam.

Ist eine psychotherapeutische Behandlung auch online möglich?

Bestimmte Gespräche und Übungen können grundsätzlich per Video stattfinden, sofern die Praxis dies anbietet und das Format fachlich geeignet ist. Bei Übungen in angstauslösenden Situationen, Krisen oder komplexen Begleiterkrankungen wird individuell geklärt, welches Setting angemessen ist.

Wie können Angehörige unterstützen?

Hilfreich sind Ruhe, Verständnis und verlässliche Absprachen, ohne dauerhaft jede mögliche Belastung für die betroffene Person zu übernehmen. Angehörige können nachfragen, welche Unterstützung während und nach einer Attacke erwünscht ist, und dabei auch die eigenen Grenzen beachten.

Was kann ich während einer Panikattacke selbst tun?

Vielen Menschen hilft es, sich bewusst zu machen, dass die Angstreaktion ihren Höhepunkt erreicht und dann wieder nachlässt. Ruhiges Atmen und das Wahrnehmen der Umgebung können unterstützen. Solche Strategien ersetzen keine Behandlung, wenn Attacken wiederholt auftreten.

Nicolas Sander

Fachlich geprüft von

Nicolas Sander

Fachkundenachweis Verhaltenstherapie

Nachweis einer vertieften Qualifikation im Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie.

Approbiert nach § 1 PsychThG

Die Approbation ist die staatlich geprüfte Zulassung zur Ausübung der Psychotherapie gemäß § 1 PsychThG.

Psychologischer Psychotherapeut

Gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung für approbierte Psychotherapeut:innen.

Zuletzt geprüft 08.07.26

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In akuten Krisen wenden Sie sich bitte an den Berliner Krisendienst oder den Notruf 112.

Lieber anrufen? 030 / 4596 3023 · Mo–Fr 09:00–12:00 Uhr

Aktuell verfügbar

Freie Therapieplätze vorhanden

Aktuell sind freie Therapieplätze in unserer Privatpraxis in Berlin-Friedrichshain verfügbar. Wir begleiten Erwachsene professionell und empathisch bei psychischen Belastungen, Ängsten, Depressionen, Stress und Lebenskrisen.
Für Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler:innen.
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