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Das wichtigste auf einen Blick

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Somatoforme Störung bezeichnet anhaltende, belastende Körperbeschwerden und deren Wechselwirkungen mit Aufmerksamkeit, Gefühlen und Verhalten.

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Die Beschwerden sind real und können Schmerzen, Erschöpfung, Verdauungsprobleme, Schwindel oder andere körperliche Empfindungen umfassen.

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Meist wirken biologische, psychologische und soziale Faktoren zusammen; Unterstützung ist bei anhaltendem Leidensdruck oder Alltagseinschränkungen sinnvoll.

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Psychotherapie kann helfen, den Beschwerdekreislauf zu verstehen, Aktivität zurückzugewinnen und einen hilfreichen Umgang mit Körpersignalen zu entwickeln.

Was ist eine somatoforme Störung?

Eine somatoforme Störung ist eine ältere Sammelbezeichnung für anhaltende körperliche Beschwerden und gesundheitsbezogene Belastungen, die nicht hinreichend durch einen organischen Befund erklärt werden. Die Beschwerden sind real und können Alltag und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Eine fehlende oder unvollständige medizinische Erklärung bedeutet nicht, dass Symptome eingebildet sind. Neuere Klassifikationen beurteilen stärker die belastende Beschäftigung und den Umgang mit den Beschwerden. Die folgenden Bereiche erläutern die veränderten Begriffe und Systeme. Eine abgestimmte körperliche und psychotherapeutische Versorgung kann sinnvoll sein.

Abgrenzung und Schweregrade bei somatoformer Störung

Körperliche Beschwerden sind zunächst medizinisch ernst zu nehmen. Eine psychische Einordnung darf weder notwendige Diagnostik ersetzen noch allein daraus abgeleitet werden, dass bisher kein eindeutiger organischer Befund gefunden wurde.

Abzugrenzen sind körperliche Erkrankungen, Nebenwirkungen, funktionelle somatische Syndrome, Depression, Angststörung, Krankheitsangst und dissoziative Beschwerden. Körperliche und psychische Erkrankungen können gleichzeitig vorliegen und sich gegenseitig beeinflussen.
Die ICD-10-GM unterscheidet unter anderem Somatisierungsstörung, undifferenzierte Somatisierungsstörung, autonome Funktionsstörung und anhaltende somatoforme Schmerzstörung. ICD-11 und DSM-5 setzen andere Schwerpunkte, weshalb ältere Diagnosen nicht automatisch eins zu eins übertragen werden können.
Die Schwere wird heute stärker anhand von Leidensdruck, Aufmerksamkeit, Befürchtungen, Zeitaufwand, Funktionsbeeinträchtigung und Versorgungsverlauf eingeschätzt. Zahl und medizinische Erklärbarkeit der Symptome allein reichen nicht aus.

Synonyme und Bezeichnungen für eine somatoforme Störung

Somatoforme Störung ist ein älterer Oberbegriff; neuere Systeme sprechen unter anderem von somatischer Belastungsstörung oder Bodily Distress Disorder. Der folgende Überblick erklärt die nur teilweise übereinstimmenden Bezeichnungen.

Somatisierungsstörung

Psychosomatische Beschwerden

Somatische Belastungsstörung

Bodily Distress Disorder

Funktionelle Körperbeschwerden

Somatoforme Störungen bezeichnet in der ICD-10-GM eine Gruppe unterschiedlicher Krankheitsbilder. Somatisierungsstörung ist eine bestimmte Unterform und kein vollständiges Synonym für die Gruppe.

Die somatische Belastungsstörung des DSM-5 und die Bodily Distress Disorder der ICD-11 setzen stärker bei übermäßiger Belastung, Aufmerksamkeit und Beeinträchtigung an. Sie sind nicht vollständig deckungsgleich.

Funktionelle Körperbeschwerden ist ein beschreibender Ausdruck. Psychosomatische Beschwerden betont Wechselwirkungen zwischen körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren, bezeichnet aber keine eindeutige Einzeldiagnose.

Codes und Klassifikation bei somatoformer Störung

Die Klassifikationen beruhen auf unterschiedlichen Konzepten.

ICD-10-GM:

F45.-

ICD-10-GM:

F45.0

ICD-10-GM:

F45.1

ICD-11:

6C20

DSM-5:

300.82

ICD-10-GM: F45.- ist die Gruppe der somatoformen Störungen. F45.0 bezeichnet die Somatisierungsstörung und F45.1 die undifferenzierte Somatisierungsstörung.

ICD-11: 6C20 steht für Bodily Distress Disorder. Im Zentrum stehen belastende körperliche Beschwerden und eine übermäßige Aufmerksamkeit, die zu deutlicher Beeinträchtigung führt.

DSM-5: 300.82 bezeichnet die Somatic Symptom Disorder. Eine medizinisch erklärte körperliche Erkrankung schließt diese Diagnose nicht aus; maßgeblich ist der unverhältnismäßig belastende Umgang mit den Symptomen.

Tritt häufig zusammen auf mit:

Depressiven Störungen

Angststörungen

Panikstörung

Posttraumatischer Belastungsstörung

Substanzbezogenen Störungen

Auf einen Blick: Die Fakten

Beschwerden sind tatsächlich vorhanden

Eine psychische oder funktionelle Einordnung bedeutet nicht, dass körperliche Empfindungen erfunden oder willentlich erzeugt werden.


Organische und psychische Faktoren können zusammenwirken

Körperliche Erkrankungen können gleichzeitig bestehen und müssen je nach Symptomatik angemessen untersucht werden.


Konzepte haben sich verändert

Neuere Klassifikationen richten den Blick weniger auf „medizinisch unerklärt“ und stärker auf Belastung, Aufmerksamkeit und Beeinträchtigung.


Häufigkeiten sind schwer vergleichbar

Studien verwenden unterschiedliche Definitionen, Diagnoseinstrumente und Versorgungspopulationen; dadurch schwanken Häufigkeitsangaben erheblich.

Quellen

LinkZwei diagonal ineinandergreifende Kettenglieder als Symbol für einen Verweis

BfArM ICD-10-GM 2026

LinkZwei diagonal ineinandergreifende Kettenglieder als Symbol für einen Verweis

WHO ICD-11

LinkZwei diagonal ineinandergreifende Kettenglieder als Symbol für einen Verweis

LinkZwei diagonal ineinandergreifende Kettenglieder als Symbol für einen Verweis

Woran erkennt man eine somatoforme Störung?

m Mittelpunkt stehen anhaltende oder wiederkehrende körperliche Beschwerden, die erheblich belasten und mit intensiver Aufmerksamkeit, Sorgen oder einschränkenden Bewältigungsversuchen verbunden sein können. Welche Merkmale auftreten und wie stark sie den Alltag beeinflussen, ist individuell verschieden und erlaubt für sich genommen keine Diagnose.

UrsachenGehirn von oben mit zwei Hälften

Im Denken

  • Häufiges Nachdenken über körperliche Empfindungen
  • Befürchtung, eine ernste Ursache könne übersehen worden sein
  • Schwierigkeiten, Aufmerksamkeit von Beschwerden wegzulenken
  • Unsicherheit trotz beruhigender Untersuchungsergebnisse

Wann Hilfe suchenHerz als Symbol für Zuwendung und Unterstützung

Im Fühlen

  • Angst oder Anspannung bei neuen Körpersignalen
  • Hilflosigkeit gegenüber wechselnden Beschwerden
  • Frustration über fehlende oder widersprüchliche Erklärungen
  • Niedergeschlagenheit durch anhaltende Einschränkungen

Im Verhalten und KörperRuhig stehende Person als Symbol für Körper und Verhalten

Im Verhalten und Körper

  • Schmerzen, Schwindel, Erschöpfung oder Verdauungsbeschwerden
  • Wiederholtes Prüfen und Beobachten des Körpers
  • Häufige Rückversicherung oder wechselnde Untersuchungen
  • Schonung und Rückzug aus belastend erscheinenden Aktivitäten

Wie sich eine somatoforme Störung anfühlen kann

Miriam, 39, arbeitet in einer kleinen Steuerkanzlei und wirkt auf andere zuverlässig und gut organisiert. Seit Monaten erlebt sie wechselnde Bauchschmerzen, Herzklopfen und eine ausgeprägte Erschöpfung. Sobald sie eine neue Empfindung bemerkt, fragt sie sich, ob bei den bisherigen Untersuchungen etwas übersehen wurde. Die Sorge lässt ihren Körper noch angespannter wirken; zugleich fällt es ihr schwer, sich auf Gespräche oder Aufgaben zu konzentrieren. Sie liest abends medizinische Informationen, kontrolliert ihren Puls und sagt Verabredungen vorsichtshalber ab. Kurzzeitig fühlt sie sich dadurch sicherer, langfristig wird ihr Alltag jedoch immer enger. Spaziergänge vermeidet sie aus Angst vor Kreislaufproblemen, obwohl sie Bewegung früher mochte. Als ihre Schwester bemerkt, wie sehr Miriams Leben inzwischen von den Beschwerden bestimmt wird, spricht sie das behutsam an. Miriam erkennt, dass sie nicht nur eine weitere Untersuchung, sondern auch Unterstützung im Umgang mit der anhaltenden Belastung braucht.

Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung – Ähnlichkeiten mit realen Personen sind zufällig.

Wie entsteht eine somatoforme Störung?

Somatoforme Störungen haben meist keine einzelne Ursache. Häufig wirken körperliche Anfälligkeiten, Lernerfahrungen, Belastungen und der persönliche Umgang mit Körpersignalen zusammen; das ist weder Schuld noch Willensschwäche. Einige Faktoren können die Entstehung begünstigen, während andere vor allem dazu beitragen, dass sich Beschwerden und Belastung verfestigen.

Eine erhöhte Empfindlichkeit der Schmerz- und Stressverarbeitung, körperliche Vorerkrankungen oder familiäre Veranlagungen können eine Anfälligkeit begünstigen. Auch Veränderungen in der Regulation von Nervensystem, Schlaf oder Muskelspannung können das körperliche Erleben beeinflussen, ohne alleinige Ursache zu sein.
Frühere Erfahrungen mit Krankheit, anhaltender Stress oder ein besonders aufmerksamer Umgang mit Körpersignalen können die Bewertung körperlicher Empfindungen prägen. Bedrohliche Interpretationen, ständiges Beobachten und Rückversicherung können später einen bestehenden Beschwerdekreislauf aufrechterhalten.
Belastungen in Arbeit, Familie oder Beziehungen sowie fehlende Erholung können Beschwerden mitbeeinflussen. Auch widersprüchliche medizinische Erklärungen oder das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, können Unsicherheit verstärken und eine hilfreiche gemeinsame Einordnung erschweren.

Der Teufelskreis aus Körperwahrnehmung, Sorge und Rückversicherung

Eine körperliche Empfindung kann bedrohlich bewertet werden: „Etwas stimmt nicht.“ Dadurch steigen Angst und Aufmerksamkeit, während Anspannung die Empfindung zusätzlich verstärken kann. Schonung, wiederholtes Kontrollieren oder Rückversicherung bringen häufig kurzfristige Entlastung. Langfristig fehlen jedoch korrigierende Erfahrungen, und die Aufmerksamkeit bleibt eng an den Körper gebunden – die nächste Empfindung wirkt dadurch erneut besonders bedeutsam. Kognitiv-verhaltenstherapeutische Modelle beschreiben dieses Zusammenspiel als sich selbst aufrechterhaltenden Beschwerdekreislauf. Er lässt sich schrittweise verändern, etwa indem Bewertungen gemeinsam überprüft, Aufmerksamkeit flexibler gelenkt und vermiedene Aktivitäten in einem tragbaren Rahmen wiederaufgenommen werden.

Selbsttest für psychosomatische Probleme

Der "PHQ‑15 "ist ein untersuchter Fragebogen zur ersten Einschätzung der Belastung durch körperliche Beschwerden. Das Ergebnis kann Anhaltspunkte für ein fachliches Gespräch geben, ersetzt aber weder eine ärztliche Abklärung noch eine psychotherapeutische Diagnose.

Der Test ersetzt keine Diagnose – eine verlässliche Einschätzung ist nur im persönlichen Gespräch möglich.

Wann sollte man Hilfe suchen?

Es gibt keinen „richtigen“ Schweregrad, ab dem man Unterstützung suchen darf. Ein Gespräch kann sinnvoll sein, wenn eines davon auf Sie zutrifft:

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Die Beschwerden halten über längere Zeit an, kehren häufig wieder oder verändern sich.

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Sorgen um den Körper beanspruchen viel Zeit und lassen sich kaum noch unterbrechen.

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Aktivitäten werden aus Angst vor Beschwerden zunehmend vermieden.

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Arbeit, Beziehungen, Schlaf oder Freizeit sind deutlich eingeschränkt.

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Wiederholte Untersuchungen beruhigen nur kurzzeitig und führen nicht zu mehr Sicherheit.

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Sie haben das Gefühl, mit der Belastung allein nicht mehr weiterzukommen.

Wenn es grade nicht warten kann

Wenn Sie Gedanken haben, sich etwas anzutun, oder sich in einer akuten Krise befinden, holen Sie sich bitte sofort Unterstützung – Sie müssen damit nicht allein bleiben:

Telefonseelsorge

0800 111 0 111
(rund um die Uhr, kostenfrei)

Krisendienst

www.berliner-krisendienst.de

im Notfall

Notruf 112 oder die nächste psychiatrische Klinik

Zu Beginn werden körperliche Beschwerden, bisherige Befunde, Belastungen und Bewältigungsversuche gemeinsam eingeordnet. Darauf aufbauend können psychotherapeutische, ärztliche und gegebenenfalls körper- oder bewegungsbezogene Maßnahmen abgestimmt werden. Ziel ist nicht, Beschwerden als „nur psychisch“ umzudeuten, sondern Wechselwirkungen verständlich zu machen, Funktion und Lebensqualität zu fördern und einen flexibleren Umgang mit Körpersignalen zu entwickeln. Auswahl und Tempo werden gemeinsam festgelegt.

Bisherige Befunde, körperliche Empfindungen, Stressreaktionen und Lebensumstände werden zu einem individuellen Erklärungsmodell verbunden. Dabei bleibt Raum für körperliche und psychische Einflussfaktoren, ohne vorschnelle Entweder-oder-Erklärung.
Automatische Gedanken wie „Das muss gefährlich sein“ werden wahrgenommen und anhand der verfügbaren Informationen überprüft. Ziel ist eine realistischere Einschätzung, nicht das pauschale Ignorieren körperlicher Warnzeichen.
Übungen können helfen, Körpersignale wahrzunehmen, ohne die Aufmerksamkeit dauerhaft an ihnen festzuhalten. Gleichzeitig werden hilfreiche äußere Tätigkeiten und persönliche Interessen wieder stärker einbezogen.
Lange Schonung kann Belastbarkeit und Vertrauen in den Körper verringern. Deshalb werden sinnvolle Alltagsaktivitäten geplant, dosiert und in einem tragbaren Tempo erweitert, ohne Überforderung oder starres Durchhalten.
Häufiges Kontrollieren, Internetrecherchen oder wiederholte Rückfragen können kurzfristig beruhigen und langfristig Unsicherheit festigen. Gemeinsam werden alternative Wege erprobt, mit Zweifel und Anspannung umzugehen.
Veränderungen werden regelmäßig ausgewertet und an unterschiedliche Situationen angepasst. Ein persönlicher Plan kann helfen, bei erneuten Beschwerden frühzeitig hilfreiche Strategien zu nutzen und medizinisch relevante Veränderungen dennoch angemessen abklären zu lassen.

Ablauf

So läuft der Start ab

Ein klar strukturierter Prozess, der Orientierung und Sicherheit gibt.

1

KontaktanfrageBriefumschlag als Symbol für eine Kontaktanfrage

Kontaktaufnahme

Sie kontaktieren uns oder buchen einen ersten Termin online

2

ErstgesprächZwei Sprechblasen im Dialog als Symbol für das Erstgespräch

Erstgespräch

Wir lernen uns kennen und besprechen Ihr Anliegen und das weitere Vorgehen

3

Therapiestart

Wir lernen Ihre Situation genauer kennen, klären Ziele, und planen gemeinsam die Behandlung.

4

TherapiestartWachsender Pflanzenspross als Symbol für den Therapiestart

Behandlungsbeginn

Die Behandlung folgt einem roten Faden mit bewährten Methoden

FAQs

Häufige Fragen rund um das Themengebiet und die Therapie

Ja. Eine somatoforme Einordnung schließt eine körperliche Erkrankung nicht grundsätzlich aus, und eine körperliche Diagnose erklärt nicht immer die gesamte Belastung. Entscheidend ist eine abgestimmte medizinische und psychotherapeutische Betrachtung.

Neu auftretende, deutlich veränderte oder rasch zunehmende Beschwerden sollten ärztlich eingeordnet werden. Das gilt besonders bei akuten Warnzeichen wie Lähmungen, starker Atemnot, Bewusstseinsstörungen oder ungewöhnlich heftigen Schmerzen; im Notfall ist unverzüglich medizinische Hilfe erforderlich.

Es gibt kein Medikament, das somatoforme Störungen allgemein und ursächlich behandelt. Medikamente können bei bestimmten gleichzeitig bestehenden Erkrankungen oder einzelnen Beschwerdebildern infrage kommen; Nutzen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sollten ärztlich geprüft werden.

Wie können Angehörige hilfreich reagieren? Hilfreich ist es, die Beschwerden ernst zu nehmen, ohne jede Sorge durch wiederholte Kontrollen oder neue Recherchen zu verstärken. Angehörige können zu gemeinsamen Aktivitäten ermutigen und auf Wunsch in einzelne therapeutische Gespräche einbezogen werden.

Psychotherapeutische Gespräche und einzelne Übungen können grundsätzlich auch per Video stattfinden, sofern die Praxis dies anbietet und das Format fachlich geeignet ist. Ob eine reine Online-Behandlung passt, hängt unter anderem von Beschwerdebild, medizinischer Abklärung, Behandlungsbedarf und persönlicher Situation ab.

Nicolas Sander

Fachlich geprüft von

Nicolas Sander

Fachkundenachweis Verhaltenstherapie

Nachweis einer vertieften Qualifikation im Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie.

Approbiert nach § 1 PsychThG

Die Approbation ist die staatliche geprüfte Zulassung zur Ausübung der Psychotherapie gemäß § 1 PsychThG.

Psychologischer Psychotherapeut

Gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung für approbierte Psychotherapeut:innen.

Zuletzt geprüft 08.07.26

zum Profil →

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